Begonnen hat der heutige Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, auf der Dachterrasse, mit den anderen Teammitgliedern

Zum Frühstück hatte ich Rancheros (Spiegeleier) und Pancakes.
Im Anschluss nahmen wir an einer Führung durch die Stadt Teil

Mosaik an der Wand des Ältesten amerikanischen Spitals



In der Kirche im Zentrum von Mexiko City ließ sich gut erkennen, dass die ganze Stadt auf dem Grund eines ausgetrockneten Sees steht, durch diesen lockeren Untergrund sinken alle Gebäude mit der Zeit ab, dies jedoch nicht über die gesamte Fläche gleichmäßig, darunter und unter den häufigen Erdbeben leidet die historische Architektur der Stadt massiv.




Im Anschluss Haben wir die Ruinen der Aztekentempel In Mexiko City besichtigt, in unmittelbarer Nähe davon zeigen Modelle Wie diese einmal Ausgesehen Haben.



Danach besichtigten wir neuere historische Bauwerke









Nach einer Kurzen Abkühlphase in der Unterkunft ging es dann weiter zum “Mittagessen” ins Candelilla wo auf uns nicht nur ein fünf gänge Menü wartete, sondern auch eine Einführung in die Geschichte der mexikanischen Küche sowie eine detaillierte Erzählung über das Leben der mexikanischen Nationalheldin Juana Ines De La Cruz.

Wir erfuhren, das Mexiko im Zuge der Besiedlung der Neuen Welt ein Schmelztiegel unterschiedlicher Kulturen wurde, was zu einer Vielfalt in der Art und Zubereitung der speisen führte, aber der mangel an zahlreichen Zutaten zu kreativen Neuinterpretationen führte.

In der Traditionellen mexikanischen Küche erfuhren, wier wird mit einer Süßen Vorspeise begonnen, daher bestand diese aus “Ante” einem Süßen Eierkuchen mit Mamey (einer Frucht) und Weinsirup, sowie einem Knusprigen Kokussnuskeks
Dazu gab es “Rompopada” zu trinken, ein Eggnog mit Orange, Mango, Zimt, Nelken und Piment, welches für mich ohne Alkohol zubereitet wurde.


Der erste Gang bestand daraufhin aus “Turoco” eine “tamale” gefüllt mit langsamq gekochtem Lamm mit einer Poblano pfeffer Soße sowie einer Paste aus Zitrone, Oliven und Cilli. Dazu gab es Garraspada” ein Gewürzter wein mit einer getrockneten Orangenscheibe, Pfefferminz und Zimt. In meinem fall bekahm ich auch hier eine abgewandelte Alkoholfrei Version.

Der Zweite Gang Bestand Schließmich aus “Adobo Yndio” Einer Soße aus Kürbiskernen, Grünen Paradisern und Zuckerrohressig, Eingesalzenem Seebarsch, Über Dem Holzferuer Gerösteten Jungen Kürbiskernen, Portulak und roten Pfefferblüten nach art des 17. Jahrhunderts.
Dazu gab es einen Orangen Punsch welcher für mich ohne Rum serviert wurde

Der Dritte Gang bestand aus handgemachten “Manchamanteles” einer auf traditionelle mexikanische Weise haltbar gemachten Speise aus Schweinefleisch mit einer Soße aus Chilli und diversen Früchten und Gemüsearten. Dazu gab es Trockenfrüchte und Sauerteigbrot nach Mexikanischer Art welche auf diese Weise allerdings erst sehr viel später als die restlichen Speisen Einzug in die Mexikanische Kultur fand, da der Getreideanbau in Mexiko sich erst sehr spät entwickelte.
Dazu gab es für die anderen einen Palomas de Cava 57, Queretaro Champagner und für mich ein Getränk aus Lavendelblüten und Pfefferminze.

Als vierten Gang gab es schließlich “Adovo de Corpus” ein geröstetes Rindfleisch nach einem Rezept aus der Barockzeit mit 27 Zutaten in Scharfer Soße mit einem salat aus Radieschen und Kaktus.
Dazu wurde “Ratafia” serviert, ein Gewürzlikör mit Selterswasser, ich bekam wieder eine alkoholfrei Version.

Als Dessert wurden uns “Melindres” und “Huevos moles” serviert dazu Zitroneneis, Mangosoße und Bananenstücke.
Als Getränk gab es Kakao mit Milch
Danach gab es noch eine Verkostung unterschiedlicher traditioneller mexikanischer alkoholischer Getränke an welcher ich mich nicht beteiligte.
Während des sechsstündigen Mittagessens kam nun auch der Letzte verbleibende Teamkollege in Mexiko an und fuhr ins Hostel Casa de Pepe, ich würde ihn jedoch erst beim Frühstück am nächsten Tag treffen, da ich nicht am abendlichen Umtrunk auf der Dachterrasse teilnahm.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Essen wirklich sehr gut war, aber durch die Erzählungen zwischen den Gängen und den sehr kleinen Portionen hatte ich danach immer noch Hunger. Die Ruhienen der Aztekentempel bei der Führung am Vormittag sowie das Setzungsverhalten der historischen Gebäude haben mich am meisten interessiert.